Es war einmal ein Handy, das an einen Mann geklebt war…

Rocio Romero · 4 may 2016
Das Projekt WEB 0.0 von Biancoshock in Civitacampomarano regt dazu an, die Abhängigkeit von sozialen Netzwerken zu hinterfragen und traditionelle Kommunikationsformen wiederzuentdecken.
Es war einmal ein Handy, das an einen Mann geklebt war… Er war mehr damit beschäftigt, was auf WhatsApp, Facebook oder Twitter passierte, als mit dem, was um ihn herum geschah.
So sind wir eben. Heutzutage sind wir über soziale Medien ständig mit anderen verbunden. Aber glauben wir wirklich, dass das die beste Art der Kommunikation ist? Vorsicht! Wir wollen nicht die Hand beißen, die uns füttert. Online-Kommunikation hat zahlreiche Vorteile und Fortschritte mit sich gebracht. Das Problem ist jedoch, dass die heutige Gesellschaft eine Art Sucht nach der Welt 2.0 entwickelt hat.
Basierend auf dieser Realität haben die Jungs von Biancoshock ein Projekt mit dem Titel WEB 0.0 ins Leben gerufen, das dazu einlädt, über dieses Phänomen nachzudenken.
Stellen wir uns die Situation vor. Civitacampomarano ist ein kleines italienisches Dorf in der Provinz Campobasso, in dem nur 400 Menschen leben, von denen die meisten Senioren sind.

Hier ist das Internet eine Parallelwelt, in der eine Datenverbindung praktisch nicht existent ist. Das Projekt zeigt auf geistreiche Weise, dass die Werkzeuge, die uns soziale Medien bieten, in Volkstraditionen und Bräuchen schon immer existiert haben – wenn auch auf eine offensichtlich andere Art und Weise – und dass sie nicht lebensnotwendig sind.
Wir hoffen, es gefällt euch und regt zum Nachdenken an.
WEB 0.0












