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Wie man eine Geschäftsidee in eine Marke verwandelt

Mesa de trabajo con materiales de diseño y branding

Rocio Romero · 25 jul 2024

Erfahren Sie, wie Sie eine Geschäftsidee in eine starke Marke verwandeln, indem Sie Naming, Descriptor und visuelle Identität gezielt einsetzen, um sich im digitalen Markt erfolgreich zu positionieren.

Wir treffen täglich Unternehmer, die von ihrer neuen Geschäftsidee begeistert sind und es kaum erwarten können, auf dem digitalen Markt durchzustarten. Viele begehen jedoch den Fehler, eine Website in Auftrag zu geben, ohne zuvor ihre Corporate Identity entwickelt zu haben. 

In diesem Artikel bieten wir dir das A und O, um eine Geschäftsidee in eine solide und attraktive Marke zu verwandeln. Wenn du diese Schritte befolgst, legst du das Fundament für dein Projekt und kommunizierst dein Wertversprechen effektiv.

Naming. Das Fundament deiner Marke

Naming ist der Prozess der Namensfindung für deine Marke oder dein Unternehmen. Es ist eines der wichtigsten Elemente deiner Corporate Identity, da es den ersten Eindruck vermittelt, den Kunden von deinem Geschäft haben.

Hier sind einige Empfehlungen für ein gutes Naming:

  1. Leicht zu merken: Wähle kurze und einfache Namen.
  2. Harmonische Aussprache: Vermeide komplizierte oder verwirrende Buchstabenkombinationen.
  3. Bezug zur Tätigkeit oder zu Werten: Dies macht den Namen einprägsamer.
  4. Originalität: Hebe dich von der Konkurrenz ab.

Zudem ist es entscheidend, dass dein Naming folgende Anforderungen erfüllt:

  • Markenrechtlich geschützt: Stelle sicher, dass du den Namen rechtlich registrieren kannst.
  • Verfügbarkeit der Domain: Prüfe, ob du die .com-Domain oder die Domain deines Ziellandes sichern kannst.

Der Deskriptor. Deine Botschaft verdeutlichen

Der Deskriptor ist eine kurze Phrase, die deinen Markennamen ergänzt und erklärt, was dein Unternehmen tut. Er ist grundlegend für die Positionierung zu Beginn, besonders wenn der Name nicht sofort erkennen lässt, worum es bei dem Geschäft geht.

Wenn deine Marke zum Beispiel „Verdor“ heißt, könnte ein guter Deskriptor „Ökologische Gartenpflege“ sein. Das klärt sofort, womit sich dein Unternehmen beschäftigt.

Ein Deskriptor ist besonders nützlich, wenn du gerade erst startest und deine Marke noch unbekannt ist. Sobald deine Marke einen höheren Wiedererkennungswert hat, kannst du auf ihn verzichten, falls du möchtest.

Neben Naming und Deskriptor gibt es weitere wichtige verbale Elemente beim Aufbau einer Marke, wie Slogan, Tagline und Claim. Diese Komponenten spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung deines Wertversprechens und der Schaffung einer einprägsamen Markenidentität. Mehr dazu erfährst du jedoch in kommenden Ausgaben unserer „Tipps für Gründer“.

Storytelling. Verbindung zu deinem idealen Kunden

Storytelling ist die Kunst, die Geschichte deiner Marke so zu erzählen, dass sie eine emotionale Verbindung zu deinem Publikum aufbaut. Eine gute Geschichte kann deine Marke einprägsamer machen und helfen, eine stärkere Beziehung zu deinen Kunden aufzubauen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, durch Storytelling eine Verbindung herzustellen:

  1. Emotionen: Erzähle eine Geschichte, die Empathie weckt oder dein Publikum inspiriert.
  2. Humor: Wenn es zur Marke passt, kann Humor eine exzellente Methode sein, um eine Verbindung aufzubauen.
  3. Disruption: Brich mit dem Etablierten und zeige, wie sich deine Marke unterscheidet.

Wichtig ist, dass deine Geschichte authentisch ist und die Werte deiner Marke widerspiegelt. Hier erfährst du, wie man effektives Storytelling betreibt.

Forme deine Marke

Die Corporate Identity umfasst alle Elemente, die den Kern deiner Marke definieren und bestimmen, wie sie in der Welt auftritt. Sie unterteilt sich in zwei Hauptbereiche:

Visuelle Identität (Corporate Design):

  • Logo: Das grafische Symbol, das deine Marke repräsentiert.
  • Typografie: Die Schriftarten, die du in deiner Kommunikation verwendest.
  • Farben: Die Farbpalette, die deine Marke kennzeichnet.
  • Weitere grafische Elemente: Icons, Muster, Fotostile usw.

Hier kannst du dir einige Beispiele für Corporate Identities und weitere Arbeiten ansehen, die wir bei Nömad in über 11 Jahren in der Branche umgesetzt haben.

Mission, Vision und Werte:

  • Mission: Der Zweck deines Unternehmens, was du tust und für wen.
  • Vision: Wohin sich dein Unternehmen entwickelt, deine langfristigen Ziele.
  • Werte: Die Prinzipien, die deine Entscheidungen und Handlungen als Unternehmen leiten.

Eine Geschäftsidee in eine solide Marke zu verwandeln, erfordert Zeit und Mühe, ist aber eine lohnende Investition. Fange nicht mit dem Dach an: Bevor du startest, eine Website zu erstellen, stelle sicher, dass du eine gut definierte Markenidentität hast.

Wenn du mit einer langfristigen Vision an deiner Marke arbeitest, hilft dir das dabei, eine kohärente und einprägsame Präsenz auf dem Markt aufzubauen. Denke daran, dass jedes Element, vom Naming bis zur visuellen Identität, mit deinem Wertversprechen und deiner Zielgruppe abgestimmt sein muss. Denn du hast bereits erkannt, dass du eine Marke schaffen musst und nicht nur ein Logo, oder?

Wir bei Nömad verstehen, wie wichtig diese ersten Schritte beim Aufbau deiner Marke sind. Wir sind hier, um dir zu helfen, deiner Vision Gestalt zu geben und eine Markenidentität zu kreieren, die dich auf dem Markt differenziert. Bereit, deine Idee in eine starke Marke zu verwandeln? Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam diese aufregende Reise beginnen.